
Hier finden Sie eine Sammlung von Songs rund um das Thema Trauma, Traumaheilung und Traumatherapie.
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Erscheint in: Über mich

Du bist nicht kaputt
Ich kenne diesen Ort. Diesen Ort, an dem es dunkel ist, obwohl draußen die Sonne scheint.
Wo du unter Menschen bist und dich trotzdem unsichtbar fühlst.
Wo der Kopf sagt: „Stell dich nicht so an“, aber das Herz rast, als ginge es um dein Leben.
Vielleicht hast du Jahre damit verbracht, dich zu verstecken. Eine Maske zu tragen, die lächelt und „Alles okay“ sagt.
Du hast funktioniert. Du hast geleistet. Du hast gekämpft.
Du dachtest, du wärst falsch. Du dachtest, du wärst zu schwach, zu empfindlich, zu „viel“.
Aber ich möchte dir heute etwas sagen:
Du bist nicht kaputt. Es ist kein Fehler in deinem System. Es ist der Beweis, dass dein System funktioniert.
Alles, was du spürst – die Angst, die Starre, die Wut – war einmal deine Rettung.
Es war der geniale Plan eines kleinen Kindes, um das Unerträgliche zu überleben.
Doch der Krieg ist vorbei. Du musst nicht mehr im Schützengraben liegen.
Dein Körper darf erfahren, dass er sicher ist. Nicht morgen. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
Und sollte heute im Außen wirklich ein Sturm aufziehen – auch wenn das nur noch selten geschieht – dann hast du heute die Kraft, etwas zu verändern.
Du bist nicht mehr ohnmächtig ausgeliefert. Du kannst handeln. Du kannst Grenzen setzen. Du kannst heute selbst für den Schutz sorgen, der damals fehlte.
Und glaub mir: Du bist nicht verkehrt. Du bist mit diesem Fühlen niemals allein.
Wir sind viele. Wir sind unsichtbar verbunden in unserer Menschlichkeit.
Und weil wir nicht mehr getrennt sind, können wir auch gemeinsam heilen.
Mein „Warum“ ist einfach:
Ich glaube nicht daran, dass wir unsere Wunden „wegmachen“ müssen.
Ich glaube daran, dass wir sie liebevoll in den Arm nehmen können, bis sie still werden.
Weil niemand es verdient hat, im Überlebensmodus alt zu werden.
Weil das Leben auf dich wartet.
Du bist hier.
Du bist jetzt.
Du bist sicher.
Willkommen bei Traumaheilung.jetzt
Erscheint in: Über mich

Du bist nicht kaputt
Ich kenne diesen Ort. Diesen Ort, an dem es dunkel ist, obwohl draußen die Sonne scheint.
Wo du unter Menschen bist und dich trotzdem unsichtbar fühlst.
Wo der Kopf sagt: „Stell dich nicht so an“, aber das Herz rast, als ginge es um dein Leben.
Vielleicht hast du Jahre damit verbracht, dich zu verstecken. Eine Maske zu tragen, die lächelt und „Alles okay“ sagt.
Du hast funktioniert. Du hast geleistet. Du hast gekämpft.
Du dachtest, du wärst falsch. Du dachtest, du wärst zu schwach, zu empfindlich, zu „viel“.
Aber ich möchte dir heute etwas sagen:
Du bist nicht kaputt. Es ist kein Fehler in deinem System. Es ist der Beweis, dass dein System funktioniert.
Alles, was du spürst – die Angst, die Starre, die Wut – war einmal deine Rettung.
Es war der geniale Plan eines kleinen Kindes, um das Unerträgliche zu überleben.
Doch der Krieg ist vorbei. Du musst nicht mehr im Schützengraben liegen.
Dein Körper darf erfahren, dass er sicher ist. Nicht morgen. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
Und sollte heute im Außen wirklich ein Sturm aufziehen – auch wenn das nur noch selten geschieht – dann hast du heute die Kraft, etwas zu verändern.
Du bist nicht mehr ohnmächtig ausgeliefert. Du kannst handeln. Du kannst Grenzen setzen. Du kannst heute selbst für den Schutz sorgen, der damals fehlte.
Und glaub mir: Du bist nicht verkehrt. Du bist mit diesem Fühlen niemals allein.
Wir sind viele. Wir sind unsichtbar verbunden in unserer Menschlichkeit.
Und weil wir nicht mehr getrennt sind, können wir auch gemeinsam heilen.
Mein „Warum“ ist einfach:
Ich glaube nicht daran, dass wir unsere Wunden „wegmachen“ müssen.
Ich glaube daran, dass wir sie liebevoll in den Arm nehmen können, bis sie still werden.
Weil niemand es verdient hat, im Überlebensmodus alt zu werden.
Weil das Leben auf dich wartet.
Du bist hier.
Du bist jetzt.
Du bist sicher.
Willkommen bei Traumaheilung.jetzt
Erscheint in:

Ich kenn' die Party, auf der keiner tanzt, nur du in deinem Kopf
Draußen 30 Grad im Schatten, drinnen frierst du im Schweiß
Alle reden laut, du fühlst dich leise, fast schon unsichtbar
Der Verstand brüllt: "Reiß dich mal zusammen, ist doch wunderbar!"
Doch dein Herz klopft Techno, als ginge es um dein Leben
Der Körper will rennen, die Füße am Boden kleben.
Vielleicht hast du den Doktortitel im "Verstecken spielen"
Jahrelang die Maske poliert, um bloß nichts zu fühlen
Du hast funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk, präzise und stumm
Hast gedacht: "Ich bin falsch, ich bin zu viel, ich bin dumm."
Hast die Muskeln angespannt, den Bauch eingezogen
Und dich selbst um deine eigene Wahrheit betrogen.
Aber hör mir mal zu, ich sag’s dir direkt:
Du bist nicht kaputt, du bist nicht defekt.
Das ist kein Fehler im System, kein blöder Bug
Es ist der Beweis: Dein Überlebensinstinkt war auf Zack!
Die Angst, die Starre, die Wut im Bauch
Waren dein Bodyguard – und verdammt gut auch.
Es war der geniale Plan, um nicht durchzudrehen
Ein kleines Kind hat gelernt, im Sturm zu stehen.
Wir spannen den Hintern an, als könnten wir Nüsse knacken
Ziehen die Schultern hoch, bis sie den Nacken packen
Überaktiv oder schlaff wie ein Sack
Der Körper speichert jeden einzelnen Tag.
Doch mal ehrlich: Respekt an deine Biologie
So viel Aufwand für Schutz und Strategie!
Doch der Krieg ist vorbei, du kannst die Waffen senken
Dein Körper darf jetzt mal an Urlaub denken.
Du musst nicht mehr kämpfen im Schützengraben
Darfst endlich wieder Boden unter den Füßen haben
Nicht morgen, nicht später, genau in diesem Moment
Wo dein System endlich erkennt:
Die Gefahr ist vorüber. Atme aus.
Willkommen in deinem eigenen Haus.
Denn ich sag’s dir nochmal, ganz ohne Effekt:
Du bist nicht kaputt, du bist nicht defekt.
Das ist kein Fehler im System, kein blöder Bug
Es ist der Beweis: Dein Überlebensinstinkt war auf Zack!
Die Angst, die Starre, die Wut im Bauch
Waren dein Bodyguard – und verdammt gut auch.
Es war der geniale Plan, um nicht durchzudrehen
Ein kleines Kind hat gelernt, im Sturm zu stehen.
Wir müssen nichts wegmachen, nichts reparieren
Nur die Wunden mal liebevoll anvisieren
Sie in den Arm nehmen, bis sie leise sind
Du bist sicher. Du bist groß. Und auch noch das Kind.
Wir sind viele, wir sind verbunden, im selben Verein
Mit 'nem leichten Knacks – und das darf so sein.
Du bist hier.
System läuft.
Alles gut.
Erscheint in: Warum Ihr ‚Nein‘ im Körper beginnt

Der Nachbar fragt: „Kannst du mal kurz?“ – und ich sag: „Na klar!“
Dabei wollt’ ich auf’s Sofa, das war eigentlich mein Plan für dieses Jahr.
Mein Kopf schreit laut: „Lauf weg!“, doch mein Nacken nickt im Takt,
Und eh ich mich versehe, hab ich den Umzugskarton schon gepackt.
Ich bin wie Wackelpudding, wenn mich jemand um was bittet,
Meine Grenze ist ’ne Linie, die jeder gern überschrittet.
Ich lächle nett und denke still: „Warum bin ich so weich?“
Und fühle mich im Anschluss leer, benutzt und gar nicht reich.
Denn mein Kopf sagt „Nein“, doch mein Körper macht „Winke-Winke“,
Als ob ich im Sumpf der Gefälligkeit langsam versinke.
Ich brauch ’nen Türsteher für mein eigenes Haus,
Der freundlich sagt: „Du kommst hier leider nicht raus.“
Nicht böse, nicht laut, nur stabil und bequem,
Ein „Nein“ im Körper – das wär’ doch mal angenehm.
Ja, ein „Nein“ fängt nicht im Mund an, hab ich jetzt kapiert,
Es ist der Moment, wo sich mein Raum neu sortiert.
Ich hab gelesen, es liegt an den Muskeln, tief in meinem Arm,
Mein Trizeps macht Urlaub, der ist viel zu handzahm.
Statt zu drücken, lässt er locker, gibt den Raum einfach frei,
Und bei jedem „Kannst du mal?“ ist er sofort dabei.
Früher dachte ich, Grenzen zieh’n heißt Mauern zu bau’n,
Böse gucken, laut werden und auf den Tische hau’n.
Doch jetzt spür ich den Boden, meine Füße ganz satt,
Und merk’, dass mein Körper eine eigene Meinung hat.
Denn mein Kopf sagt „Nein“, und mein Körper... wartet mal kurz.
Diesmal ist mir die Erwartung der andern fast schnurz.
Ich brauch ’nen Türsteher für mein eigenes Haus,
Der freundlich sagt: „Heut bleibt die Energie hier zu Haus.“
Nicht böse, nicht laut, nur stabil und bequem,
Ein „Nein“ im Körper – das ist wirklich angenehm.
Ja, ein „Nein“ fängt nicht im Mund an, das hab ich kapiert,
Es ist der Moment, wo sich mein Raum neu sortiert.
Es ist kein Kampf gegen dich, es ist ein Ja zu mir.
Ich atme tief in den Bauch und bleibe einfach hier.
Ich muss mich nicht rechtfertigen, keine Ausrede erfinden,
Ich muss mich nicht klein machen oder verschwinden.
Ich spür meine Haut, meine Grenze, mein Sein,
Und lade dich freundlich – aber draußen – ein.
Ich bleib in Kontakt, doch ich bleib bei mir steh’n,
So kann man sich nämlich auf Augenhöhe seh’n.
Jetzt sagt mein Kopf „Nein“ und mein Körper steht fest,
Ich hab den „Ja-Sager-Kummer“ endlich verlässt.
Der Türsteher in meinem Trizeps wacht auf,
Und nimmt die Enttäuschung der andern in Kauf.
Ganz freundlich, ganz klar, stabil und bequem,
So ein „Nein“ aus der Mitte ist wunderschön.
Weil mein „Nein“ tief im Körper beginnt,
Bin ich nicht mehr das Fähnchen im Wind.
Ich mag dich wirklich gern. Aber das Klavier trägst du allein.
Wirklich. Ganz allein.
Viel Glück dabei!
Erscheint in: Die stille Sprache deines Körpers

Der Zinnsoldat (tanzt wieder)
Da steh’ ich wieder, Schultern an den Ohren Ein Zinnsoldat im Supermarkt, total verloren
Jemand hustet links, die Kasse piept zu laut Und schon hat mein System die Wände hochgebaut.
Der Boden unter mir, der fühlt sich an wie Watt Als hätt’ ich heute Schwerkraft einfach nicht mehr parat
Ich bin ein Kopfballon, die Schnur ist fast gerissen Mein Körper und ich? Wir haben uns wohl verschmissen.
Doch ich hör’ leise, ganz leise, ein Flüstern in mir: „Hey Kumpel, ist schon gut, wir sind doch noch hier.“
Komm, wir finden den Boden, Fersen in den Sand Wir nehmen den Schreck behutsam an die Hand.
Nicht rennen, nur atmen, den Panzer kurz lüften Und uns ganz langsam zurück ins Leben driften.
Mein Reptilienhirn schreit: „Achtung, Säbelzahntiger!“
Dabei ist es nur der Postbote, ein ganz braver, biederer.
Mein Herz klopft Techno, meine Knie sind Wackelpudding
Zeit für ein inneres „Alles okay“-Reset-Ding.
Ich sag dem Muskel im Nacken: „Du darfst jetzt ruhn, wir haben heute wirklich nichts Gefährliches zu tun.“ Das Zittern darf sein, wie ein Hund, der sich schüttelt
Bis sich das Leben wieder zurechtgerüttelt.
Und ich hör’ leise, ganz leise, das Flüstern in mir:
„Hey Kumpel, ist schon gut, wir sind sicher hier.“
Komm, wir finden den Boden, Zehen in den Sand
Wir nehmen den Schreck behutsam an die Hand.
Nicht rennen, nur atmen, den Panzer kurz lüften
Und uns ganz langsam zurück ins Leben driften.
Vom Kopf in den Bauch, ein Zentimeter pro Jahr
Plötzlich ist die Mitte wieder wunderbar da.
Ich spür’ meine Haut, die Grenze zur Welt
Und merk’, dass der Boden mich tatsächlich hält.
Ja, er hält mich wirklich.
Jetzt hör’ ich lauter, viel klarer, die Stimme in mir:
„Willkommen zurück, schön sind wir wieder hier.“
Wir haben den Boden, festen Grund und Verstand
Wir nehmen die Freude behutsam an die Hand.
Kein Rennen, nur Sein, die Rüstung verrostet
Haben genug von der Starre gekostet.
Wir wagen uns raus.
Schritt für Schritt.
Nimm den Körper mit.
Ganz sanft.
Erscheint in: Wie dein Körper lernt, auf eigenen Füßen zu stehen

Wackelig, aber mein Weg!
Ich hab’ mich heute morgen wieder mal verfranzt
Hab’ mit der Schwerkraft einen Tango getanzt
Ganz elegant – mit der Nase voran
Fühlte sich kurz wie Fliegen an.
Mein innerer Kompass zeigt stur nach Nord-Ost
Doch meine Füße wollen zum Würstchen-Stand – na Prost.
Ich torkle durchs Leben, mal links und mal rechts
Ein Astronaut im falschen Gewächs.
Die Knie sind Pudding, der Boden ist hart
Manchmal ist der Start die härteste Fahrt.
Doch da ist ein Muskel, tief unten im Bein
Der flüstert ganz leise: „Das muss nicht so sein.“
Denn wir stolpern, wir fallen, wir liegen im Dreck
Doch das Aufstehen hat seinen eigenen Zweck.
Jedes Torkeln, jeder Schritt in den Graben
Ist nur Training für das, was wir vorhaben.
Ich ramm’ meine Fersen tief in den Sand
Nimm mein eigenes Leben fest an die Hand.
Vielleicht wackelt es noch, vielleicht sieht’s komisch aus
Aber auf diesen zwei Füßen – da bin ich zu Haus.
Ich dachte früher, der Weg sei gerad’
Eine Autobahn ohne „Betreten verboten“-Draht.
Doch ich lerne das Gehen im Zick-Zack-Kurs
Schluss mit dem ewigen Selbst-Vorwurf-Murks.
Mal bin ich zu schlaff, mal bin ich zu starr
Mein Körper ist manchmal ein seltsamer Narr.
Doch er lernt jetzt zu spüren, was unter ihm liegt
Dass die Erde ihn trägt und sich nicht verbiegt.
Denn wir stolpern, wir fallen, wir liegen im Dreck
Doch das Aufstehen hat seinen eigenen Zweck.
Jedes Torkeln, jeder Schritt in den Graben
Ist nur Training für das, was wir vorhaben.
Ich ramm’ meine Fersen tief in den Sand
Nimm mein eigenes Leben fest an die Hand.
Vielleicht wackelt es noch, vielleicht sieht’s komisch aus
Aber auf diesen zwei Füßen – da bin ich zu Haus.
Es ist okay, wenn die Richtung mal fehlt
Wenn man Schritte macht, die keiner zählt.
Das „Stehen“ beginnt nicht im Kopf, sondern hier
Im Kontakt mit dem Boden – im Jetzt und im Wir.
Aus dem „Umfallen“ wird ein „Sich-Fallen-Lassen“
Ich fang an, meinen eigenen Raum zu erfassen.
Ja, wir stolpern, wir fallen, wir liegen im Dreck
Doch das Aufstehen hat seinen eigenen Zweck.
Jedes Torkeln, jeder Schritt in den Graben
Ist nur Training für das, was wir vorhaben.
Ich spür’ meine Fersen, ich spür’ den Verstand
Nimm mein eigenes Leben fest an die Hand.
Vielleicht wackelt es noch, und ich seh’ albern aus
Aber auf diesen zwei Füßen – da bin ich zu Haus.
Wackelig... aber meins.
Stolpernd... aber vorwärts.
Ups... schon wieder gestolpert.
Macht nix. Ich geh’ dann mal.
Erscheint in: Was Ihre Muskeln über Sie verraten

WG mit mir selbst (Der Untermieter)
Ich steh’ im Supermarkt, will eigentlich nur Käse kaufen,
Doch meine Waden schreien: „Lauf! Wir müssen hier verschwinden!“
Ich sag: „Bleibt cool, Jungs, wir müssen uns nicht raufen,
Es gibt hier keine Tiger, nur Regale, die sich winden.“
Mein Kopf sagt: „Alles gut, ich bin entspannt und heiter“,
Doch mein Nacken spielt 'nen Bunker, hart wie Stahlbeton.
Ich will charmant sein, flirten, doch mein Körper weiß nicht weiter,
Macht die Schotten dicht und singt sein altes Lied davon.
Manchmal glaub ich, ich bin hier nur Gast,
In einem Anzug, der mir gar nicht richtig passt.
Was meine Muskeln über mich verraten,
Sind Geschichten von alten, wilden Taten.
Mein Kopf will links, der Körper biegt nach rechts –
Ein ständiges Gefecht des menschlichen Geschlechts.
Doch ich hör jetzt hin, auch wenn es manchmal stört,
Was da unter meiner Haut eigentlich zu wem gehört.
Da gibt es diesen Muskel, tief in meinem Rücken,
Der hat wohl resigniert, schon vor zwanzig Jahren.
Er hängt da rum, lässt sich von Schwerkraft drücken,
Als hätten wir nie „Haltung“ oder Stolz erfahren.
Und vorne an der Brust, da spannt ein ganzer Chor,
Der schützt mein Herz, als wär’s der heilige Gral.
Ich sag: „Jungs, macht mal locker, öffnet mal das Tor!“
Doch sie speichern noch den Schmerz vom letzten Mal.
Es ist wie 'ne WG, wo keiner spült,
Wo jeder tut und lässt, was er grad fühlt.
Manchmal glaub ich, ich bin hier nur Gast,
In einem Anzug, der mir gar nicht richtig passt.
Was meine Muskeln über mich verraten,
Sind Geschichten von alten, wilden Taten.
Mein Kopf will links, der Körper biegt nach rechts –
Ein ständiges Gefecht des menschlichen Geschlechts.
Doch ich hör jetzt hin, auch wenn es manchmal stört,
Was da unter meiner Haut eigentlich zu wem gehört.
Aber neulich, auf der Couch, da hab ich’s kapiert.
Das ist kein Sabotage-Akt, der hier passiert.
Das Zittern, das Ziehen, das plötzliche Erstarren,
Will mich nicht ärgern und will mich nicht narren.
Es sind Echos von damals, die Schutzwälle bauten,
Als wir uns noch nicht trauten, uns selbst zu vertrauen.
Mein Körper ist kein Feind, er ist mein Archiv,
Er meint es nur gut, auch wenn’s damals schief lief.
Jetzt atme ich tief in den Bauch hinein,
Sag: „Danke für den Schutz, wir sind jetzt sicher hier.“
Ich lad’ den Untermieter auf 'nen Kaffee ein,
Und sag: „Komm, mach’s dir gemütlich, das hier gehört auch dir.“
Die Schultern sinken tiefer, der Kiefer lässt mal los,
Ich spür den Boden unter mir, bin plötzlich riesengroß.
Wir sind zwar noch verrückt, mein Körper und das Ich,
Aber langsam, ganz langsam ... vertragen wir uns königlich.
Ich bin zu Hause. Endlich zu Hause.
In diesem wilden, weichen, wunderbaren Haus.
Wir ziehen hier nie wieder aus.
Okay, linkes Bein, du darfst dich entspannen...jetzt.
Danke.
Erscheint in: Dein Körper spricht lauter als du denkst

Echo in den Knochen
Der Kopf hat den Plan, er hat alles sortiert,
Die klugen Bücher hat er alle studiert.
Er sagt: „Die Vergangenheit ist lange vorbei,
Ich bin jetzt erwachsen, ich bin endlich frei.“
Doch kaum wird es eng, fängt das Mahlen an,
Der Kiefer presst zu, zieht dich in seinen Bann.
Nachts wird geknirscht, was am Tag nicht gesagt,
Vom alten Kampf, der dich immer noch plagt.
Und da ist er wieder, dieser Zug im Genick,
Der Nacken wird Stahl – bei jedem falschen Blick.
Denn unsere Geschichte sitzt tief in den Knochen,
Auch wenn wir dachten, der Bann sei gebrochen.
Der Kopf ist der Pilot, doch der Körper das Meer,
Und manchmal wiegt altes Wasser so schwer.
Doch hörst du genau hin, dann flüstert er leise:
„Ich bin nicht dein Feind, ich bin nur die Reise.
Ich zeig dir die Grenze, zeig dir den Riss –
Damit du endlich weißt, wer du wirklich bist.“
Wir reagieren im Muster, bevor wir’s verstehen,
Das Skript läuft ab, ohne hinzusehen.
Manchmal sind wir hart, wie ein Panzer aus Stein,
Der Nacken macht dicht: „Lass bloß keinen rein!“
Manchmal sind wir weich, geben einfach nur auf,
Nehmen die Stille und die Schwere in Kauf.
Es ist wie ein Echo, uralt und vertraut,
Ein Haus, das wir früher zum Schutz uns gebaut.
Doch dein Körper schmerzt nicht, um dich bloß zu stören,
Er will dir was zeigen. Er will, dass wir hören.
Also bleib mal stehen. Spür mal den Grund.
Atme mal tief in den gepressten Mund.
Lass den Nacken mal los, nur ein kleines Stück,
Du musst nicht mehr kämpfen, schau nicht zurück.
Beobachte nur: Wo zieht es? Wo klemmt’s?
Wo ist der Ort, an dem du dich hemmst?
Die Antwort liegt nicht in der Flucht nach vorn,
Sondern im Spüren – tief unter dem Zorn.
Denn unsere Geschichte sitzt tief in den Knochen,
Auch wenn wir dachten, der Bann sei gebrochen.
Der Kopf ist der Pilot, doch der Körper das Meer,
Und manchmal wiegt altes Wasser so schwer.
Doch hörst du genau hin, dann flüstert er leise:
„Ich bin nicht dein Feind, ich bin nur die Reise.
Ich zeig dir die Lücke, zeig dir den Riss –
Damit du endlich weißt, wer du wirklich bist.“
Alte Knochen lernen langsam, aber sie lernen gut.
Es braucht nur ein bisschen Geduld und Mut.
Lass den Kiefer locker...
Dein Körper spricht lauter, als du denkst.
Lass die Schultern fallen...
Hör zu, wohin du dich lenkst.
Dein Körper spricht lauter.
Als du denkst.
Erscheint in: Warum Ihre Beziehungsprobleme auch in Ihren Muskeln stecken könnten

Der falsche Alarm (Schmetterlinge & Stacheldraht)
Da steh’ ich wieder, im selben kalten Flur.
Die gleiche Szene, nur 'ne andere Figur.
Mein Magen flaut, ich will mich verstecken,
Doch mein Herz will wieder diesen "Kick" entdecken.
Und ich renn’ los, ich mach’ wieder Druck.
Ich will die Antwort, jetzt, in einem Ruck!
Der Mensch da drüben, der mir gar nichts tut...
Der ist mir zu langweilig. Mir fehlt die Wut.
Wir suchen das Drama, den Rausch, den Schmerz.
Und nennen es "Liebe" – was für ein Scherz.
Mein Körper macht zu, ich werd’ ganz klein.
Mein Nacken wird hart, ich will nicht allein sein.
Ich mauer’ mich ein...
...ich fahr’ aus der Haut!
Weil unser System dem Frieden nicht traut.
Doch was, wenn die Schmetterlinge gar nicht singen?
Sondern Panik-Nachrichten nach Hause bringen?
Wir lernen zu lesen, was der Körper uns sagt.
Bleiben hier, auch wenn das Alte uns plagt.
Nicht verbarrikadieren, nicht uns verlieren.
In Würde stehen und den Kontakt riskieren.
Ich atme tief ein.
Spür’ den Boden, das "Hier".
Und bleib’ endlich treu – am meisten mir.
Früher war’s Angriff, die cholerische Wut.
Hab’ gedacht, wenn es knallt, dann wird alles gut.
Ein ewiger Kreis, wie ein Hund, der sich jagt,
Hab’ die, die mich liebten, nur weggejagt.
Und ich war im Rückzug, Tür zu und still.
Hab’ mich verkauft, tat nie, was ich will.
Ich dachte, die Angst wär’ ein Liebesbeweis,
Und drehte mich leise mit dir im Kreis.
Jetzt spür’n wir das Ziehen, den Kloß und den Stich.
Und sagen: „Hallo alter Freund, heute nicht.“
Doch was, wenn die Schmetterlinge gar nicht singen?
Sondern Panik-Nachrichten nach Hause bringen?
Wir lernen zu lesen, was der Körper uns sagt.
Bleiben hier, auch wenn das Alte uns plagt.
Nicht verbarrikadieren, nicht uns verlieren.
In Würde stehen und den Kontakt riskieren.
Ich atme tief ein.
Spür’ den Boden, das "Hier".
Und bleib’ endlich treu – am meisten mir.
Und plötzlich passiert es, ganz leis’ und sacht.
Der, der mir nicht gut tut, verliert seine Macht.
Er geht einfach weg, weil ich nicht mehr spring’.
Weil ich nicht mehr an seinem Drama-Faden häng’.
Doch wer mich wirklich mag...
...wer mein Herz versteht...
Bleibt freudig an der Seite, wenn der Sturm sich legt.
Kein Feuerwerk, das verbrennt – nur ein warmes Licht.
Endlich jemand, der bleibt. Und der nicht zerbricht.
Denn wir wissen, die Schmetterlinge müssen nicht singen!
Um uns das echte Glück nach Hause zu bringen.
Wir haben neu gelesen, was der Körper uns sagt.
Sind bei uns geblieben, haben’s einfach gewagt.
Nicht verbarrikadiert, uns nicht verloren.
In Würde stehend, wie neu geboren.
In echtem Kontakt.
Mit dir.
Und mit mir.
Kein Weglaufen mehr.
Kein Angriff mehr.
Nur atmen.
Erscheint in: 5 erstaunliche Wahrheiten, die Ihr Körper über Ihre Lebensgeschichte verrät.

Alte Geschichten (Der Blues vom Messer im Rücken)
Ich wach’ auf und die Decke liegt schwer wie Blei,
Draußen zieht der Morgen grau vorbei.
Ich will mich dreh’n, will einfach nur aufsteh’n,
Doch da ist dieser Schmerz, hast du den geseh’n?
Nicht nur ein Ziehen, nein, das ist kein Spaß,
Es fühlt sich an wie kaltes, scharfes Glas.
Zwischen den Schulterblättern, tief und genau,
Steckt ein unsichtbares Messer, und ich weiß genau...
Oh, das ist mehr, viel mehr als nur Verspannung,
Das ist keine falsche Haltung,
das ist alte Lebensplanung.
Mein Rücken trägt die Last, die die Seele nicht mehr packt,
Jedes Mal, wenn das Herz im Takt kurz knackt.
Ob du nach Hilfe schreist oder alles selber machst,
Dein Körper merkt sich, wann du weinst und wann du lachst.
Ja, dieses Messer... das ist eine alte Geschichte.
Gehen wir zurück, ganz weit an den Start,
Da war ein kleines Kind, und das Leben war hart.
Der Bauch war leer, das Herz war so weit offen,
Hat auf Wärme, auf Milch und auf Halt gehofft.
Doch manchmal blieb’s still, niemand kam zur Tür,
Und der kleine Rücken sagte: „Ich erfrier’ hier.“
Der Schmerz von damals, dieses „Nicht-genug-Haben“,
Liegt heute in den Muskeln, tief vergraben.
(Das Messer dreht sich um...)
Dann wurd’ ich größer, wollte stehen, wollte geh’n,
Wollte die Welt auf meinen eig’nen Füßen seh’n.
„Ich mach das selber!“, hab ich laut geschrien,
Wollte mich nicht mehr vor den Großen knien.
Doch der Halt fehlte, ich stand ganz allein,
Musste stark wie ein Baum und doch biegsam sein.
Das Messer im Rücken sagt: „Du darfst nicht weichen!“,
Als müsste ich der ganzen Welt noch was beweisen.
Ich hab den Panzer gebaut, um nicht zu fallen.
Denn das ist mehr, viel mehr als nur Verspannung,
Das ist keine falsche Haltung,
das ist alte Lebensplanung.
Mein Rücken trägt die Last, die die Seele nicht mehr packt,
Jedes Mal, wenn das Herz im Takt kurz knackt.
Ob du nach Hilfe schreist oder alles selber machst,
Dein Körper merkt sich, wann du weinst und wann du lachst.
Aber hör mal zu, mein Freund, lass uns mal seh’n,
Müssen wir wirklich immer gegen den Wind steh’n?
Was, wenn das Messer gar keine Waffe ist?
Sondern nur ein Fingerzeig auf das, was du vermisst?
Vielleicht darfst du dich anlehnen, nur ein kleines Stück,
Hol dir die Kraft aus dem Boden zurück.
Der Rücken darf atmen, der Nacken darf ruh’n,
Es gibt jetzt gerade mal gar nichts zu tun.
Zieh’s nicht raus, lass es einfach schmelzen.
Wie Eis in der Sonne...
Ganz langsam.
Ich spür’ den Boden.
Ich spür’ mich.
Es ist vorbei.
Erscheint in: Fawn Response

Die fleißige Fee
Mein Lächeln sitzt, die Bluse auch
Hab nervöse Schmetterlinge im Bauch
Ich bin schon wach, seit morgens vier
Polier‘ mein Ego und das Klavier
Ich bin die Muse, die Putzfrau, die Maid
Für jeden deiner Wünsche bereit
Ich scanne deine Stirn auf Falten
Um jede Laune fernzuhalten
Ich bin perfekt, ich bin adrett
Und mach‘ schon, während ich drin lieg‘, das Bett
Ich trippel leis‘ auf Zehenspitzen
Darf bloß nicht faul auf dem Sofa sitzen
Ich lös‘ mich auf, bevor du rauchst
Damit du bloß gar nichts mehr brauchst
Ich streng‘ mich an, deine Liebste zu sein
Ich zwäng‘ mich lächelnd in dein Herz hinein
Bin süß wie Karies und schwer wie Blei
Und dabei gehst du mir fast schon entzwei
Ich acker‘ so hart, dass du mich magst
Dass du nie wieder über etwas klagst
Doch dieses Zappeln, das ständige Werben
Lässt unsre Ruhe ganz leise sterben
Dein Augenbrauenzucken ist für mich Alarm
Ich nehm‘ dich sofort ungefragt in den Arm
„Ist dir zu kalt? Zu warm? Zu laut?“
Hab ich dir etwa den Tag versaut?
Ich bin dein Radar, dein Satellit
Die Frau, die jede Regung sieht
Ich kleb‘ an dir wie süßer Brei
Und frag dabei: „Fühlst du dich frei?“
Ich will Verbundenheit erzwingen
Und dir dein eigenes Leben bringen
Dann seufzt du schwer und schaust mich an
Wie man so ‘ne Frau nur ertragen kann
Du sagst: „Lass mal gut sein, lass es stehn
Ich will dich einfach nur mal sehen
Nicht die, die rennt, nicht die, die tut
Einfach nur dich. Das wär‘ mal gut.“
Ich hab mich so angestrengt, dass du mich liebst
War blind dafür, was du mir längst gibst
Ich war zu viel Zucker in deinem Tee
Jetzt tu ich mal nix – tut gar nicht weh
Ich lass die Hände einfach im Schoß
Und lass die Kontrolle jetzt endlich los
Okay, ich sitze.
Ganz ruhig.
Soll ich dir trotzdem ein Kissen holen?
Nein?
Okay.
Erscheint in:

Die fleißige Fee
Mein Lächeln sitzt, die Bluse auch
Hab nervöse Schmetterlinge im Bauch
Ich bin schon wach, seit morgens vier
Polier‘ mein Ego und das Klavier
Ich bin die Muse, die Putzfrau, die Maid
Für jeden deiner Wünsche bereit
Ich scanne deine Stirn auf Falten
Um jede Laune fernzuhalten
Ich bin perfekt, ich bin adrett
Und mach‘ schon, während ich drin lieg‘, das Bett
Ich trippel leis‘ auf Zehenspitzen
Darf bloß nicht faul auf dem Sofa sitzen
Ich lös‘ mich auf, bevor du rauchst
Damit du bloß gar nichts mehr brauchst
Ich streng‘ mich an, deine Liebste zu sein
Ich zwäng‘ mich lächelnd in dein Herz hinein
Bin süß wie Karies und schwer wie Blei
Und dabei gehst du mir fast schon entzwei
Ich acker‘ so hart, dass du mich magst
Dass du nie wieder über etwas klagst
Doch dieses Zappeln, das ständige Werben
Lässt unsre Ruhe ganz leise sterben
Dein Augenbrauenzucken ist für mich Alarm
Ich nehm‘ dich sofort ungefragt in den Arm
„Ist dir zu kalt? Zu warm? Zu laut?“
Hab ich dir etwa den Tag versaut?
Ich bin dein Radar, dein Satellit
Die Frau, die jede Regung sieht
Ich kleb‘ an dir wie süßer Brei
Und frag dabei: „Fühlst du dich frei?“
Ich will Verbundenheit erzwingen
Und dir dein eigenes Leben bringen
Dann seufzt du schwer und schaust mich an
Wie man so ‘ne Frau nur ertragen kann
Du sagst: „Lass mal gut sein, lass es stehn
Ich will dich einfach nur mal sehen
Nicht die, die rennt, nicht die, die tut
Einfach nur dich. Das wär‘ mal gut.“
Ich hab mich so angestrengt, dass du mich liebst
War blind dafür, was du mir längst gibst
Ich war zu viel Zucker in deinem Tee
Jetzt tu ich mal nix – tut gar nicht weh
Ich lass die Hände einfach im Schoß
Und lass die Kontrolle jetzt endlich los
Okay, ich sitze.
Ganz ruhig.
Soll ich dir trotzdem ein Kissen holen?
Nein?
Okay.
Erscheint in:

Die fleißige Fee
Mein Lächeln sitzt, die Bluse auch
Hab nervöse Schmetterlinge im Bauch
Ich bin schon wach, seit morgens vier
Polier‘ mein Ego und das Klavier
Ich bin die Muse, die Putzfrau, die Maid
Für jeden deiner Wünsche bereit
Ich scanne deine Stirn auf Falten
Um jede Laune fernzuhalten
Ich bin perfekt, ich bin adrett
Und mach‘ schon, während ich drin lieg‘, das Bett
Ich trippel leis‘ auf Zehenspitzen
Darf bloß nicht faul auf dem Sofa sitzen
Ich lös‘ mich auf, bevor du rauchst
Damit du bloß gar nichts mehr brauchst
Ich streng‘ mich an, deine Liebste zu sein
Ich zwäng‘ mich lächelnd in dein Herz hinein
Bin süß wie Karies und schwer wie Blei
Und dabei gehst du mir fast schon entzwei
Ich acker‘ so hart, dass du mich magst
Dass du nie wieder über etwas klagst
Doch dieses Zappeln, das ständige Werben
Lässt unsre Ruhe ganz leise sterben
Dein Augenbrauenzucken ist für mich Alarm
Ich nehm‘ dich sofort ungefragt in den Arm
„Ist dir zu kalt? Zu warm? Zu laut?“
Hab ich dir etwa den Tag versaut?
Ich bin dein Radar, dein Satellit
Die Frau, die jede Regung sieht
Ich kleb‘ an dir wie süßer Brei
Und frag dabei: „Fühlst du dich frei?“
Ich will Verbundenheit erzwingen
Und dir dein eigenes Leben bringen
Dann seufzt du schwer und schaust mich an
Wie man so ‘ne Frau nur ertragen kann
Du sagst: „Lass mal gut sein, lass es stehn
Ich will dich einfach nur mal sehen
Nicht die, die rennt, nicht die, die tut
Einfach nur dich. Das wär‘ mal gut.“
Ich hab mich so angestrengt, dass du mich liebst
War blind dafür, was du mir längst gibst
Ich war zu viel Zucker in deinem Tee
Jetzt tu ich mal nix – tut gar nicht weh
Ich lass die Hände einfach im Schoß
Und lass die Kontrolle jetzt endlich los
Okay, ich sitze.
Ganz ruhig.
Soll ich dir trotzdem ein Kissen holen?
Nein?
Okay.
Erscheint in: Depression als Echo von Trauma

Das Echo(Not Aus)
Heute hat die Schwerkraft wieder gewonnen
Ich lieg’ auf dem Sofa, wie festgesponnen
Meine Muskeln sind Pudding, die Knochen aus Blei Der
Wille war da, doch er nahm sich grad frei
Draußen die Welt dreht sich weiter im Kreis
Doch mein System läuft auf „Sicherheits-Eis“
Ein alter Reflex, tief in den Fasern versteckt
Hat heute Morgen den Stecker gecheckt – und gezogen.
Das ist keine Laune, das ist ein Echo
Aus einer Zeit, wo Fühlen zu viel war
Mein Körper sagt „Stopp“, macht den Laden dicht
Ein alter Film im neuen Licht
Es fühlt sich an wie ein finsteres Loch
Doch eigentlich ist’s nur ein „Vorsicht – noch nicht!“
Ein Echo von damals, das heute noch hallt
Und mich sicherheitshalber auf „Standby“ schaltet.
Mein inneres Team hält Krisensitzung
Der Antreiber schreit, kriegt fast Hitzschlag vor Wut
Doch der Beschützer sagt: „Leute, ist gut.“
„Wir machen jetzt Pause, ob ihr wollt oder nicht,
Bis wieder ein bisschen mehr Sicherheit spricht.“
Ich bin wie ein Igel, der den Bauch nicht mehr zeigt
Ein U-Boot, das tief auf den Meeresgrund steigt
Es ist nicht faul, es ist Überlebenskunst
Auch wenn es aussieht wie blauer Dunst.
Vielleicht muss ich gar nicht dagegen kämpfen
Vielleicht darf ich kurz mal die Lichter dimmen
Es ist kein Absturz, es ist eine Landung
Wenn auch in sehr rauer Brandung
Der Körper erinnert sich, er ist nicht dumm
Er wartet nur, bis der Sturm ist rum.
Das ist keine Laune, das ist ein Echo
Aus einer Zeit, wo Fühlen zu viel war
Mein Körper sagt „Stopp“, macht den Laden dicht
Ein alter Film im neuen Licht
Es fühlt sich an wie ein finsteres Loch
Doch eigentlich ist’s nur ein „Vorsicht – noch nicht!“
Ein Echo von damals, das heute noch hallt
Und mich sicherheitshalber auf „Standby“ schaltet.
Standby... nur Standby.
Das Echo wird leiser.
Wir fahren bald wieder hoch.
Ganz langsam.
Nur noch fünf Minuten...
Erscheint in:

Das Echo(Not Aus)
Heute hat die Schwerkraft wieder gewonnen
Ich lieg’ auf dem Sofa, wie festgesponnen
Meine Muskeln sind Pudding, die Knochen aus Blei Der
Wille war da, doch er nahm sich grad frei
Draußen die Welt dreht sich weiter im Kreis
Doch mein System läuft auf „Sicherheits-Eis“
Ein alter Reflex, tief in den Fasern versteckt
Hat heute Morgen den Stecker gecheckt – und gezogen.
Das ist keine Laune, das ist ein Echo
Aus einer Zeit, wo Fühlen zu viel war
Mein Körper sagt „Stopp“, macht den Laden dicht
Ein alter Film im neuen Licht
Es fühlt sich an wie ein finsteres Loch
Doch eigentlich ist’s nur ein „Vorsicht – noch nicht!“
Ein Echo von damals, das heute noch hallt
Und mich sicherheitshalber auf „Standby“ schaltet.
Mein inneres Team hält Krisensitzung
Der Antreiber schreit, kriegt fast Hitzschlag vor Wut
Doch der Beschützer sagt: „Leute, ist gut.“
„Wir machen jetzt Pause, ob ihr wollt oder nicht,
Bis wieder ein bisschen mehr Sicherheit spricht.“
Ich bin wie ein Igel, der den Bauch nicht mehr zeigt
Ein U-Boot, das tief auf den Meeresgrund steigt
Es ist nicht faul, es ist Überlebenskunst
Auch wenn es aussieht wie blauer Dunst.
Vielleicht muss ich gar nicht dagegen kämpfen
Vielleicht darf ich kurz mal die Lichter dimmen
Es ist kein Absturz, es ist eine Landung
Wenn auch in sehr rauer Brandung
Der Körper erinnert sich, er ist nicht dumm
Er wartet nur, bis der Sturm ist rum.
Das ist keine Laune, das ist ein Echo
Aus einer Zeit, wo Fühlen zu viel war
Mein Körper sagt „Stopp“, macht den Laden dicht
Ein alter Film im neuen Licht
Es fühlt sich an wie ein finsteres Loch
Doch eigentlich ist’s nur ein „Vorsicht – noch nicht!“
Ein Echo von damals, das heute noch hallt
Und mich sicherheitshalber auf „Standby“ schaltet.
Standby... nur Standby.
Das Echo wird leiser.
Wir fahren bald wieder hoch.
Ganz langsam.
Nur noch fünf Minuten...
Erscheint in: ADHS, Trauma und das Nervensystem

Zwischen Hochspannung und Standby
Mein Kopf ist ein Browser mit hundert offenen Tabs
Und irgendwo läuft Musik, doch ich find' den Stopp-Knopf nicht, Schatz
Mein innerer Manager hat sich krankgemeldet heute
In der Lobby meiner Seele streiten sich zu viele Leute
Da ist das Kind, das schreit, und der Wächter, der bellt
Und ein Elefant, der sich Pizza bestellt.
Mein Radar steht auf Rot, scannt den Raum nach Gefahr
Obwohl hier eigentlich nur mein Sofa war
Die Muskeln sind hart, wie ein Panzer aus Stein
Oder manchmal wie Pudding – ich sack' einfach ein.
Ich hab Kirmes im Kopf, zwischen Vollgas und Bremse
Mein Nervensystem tanzt die wildesten Tänze
Mal renn’ ich umher, mal frier’ ich komplett
Wie ein Ferrari im Stau oder Blei im Bett
Doch ich such’ nur den Anker, den Boden, den Takt
Bis mein Herz wieder sachte im Rhythmus schlägt – ganz nackt.
Man sagt, ich sei "drüber", zu laut oder still
Dabei macht mein Körper oft nicht, was ich will
Der Schalter klemmt fest zwischen Flucht und Attacke
Als ob ich permanent für den Marathon packe
Ich spüre die Blicke, die Haut ist zu dünn
Will mich abgrenzen, doch weiß nicht wohin
Mein System funkt SOS, doch keiner hört zu
Außer der Unruhe, die sagt: "Vergiss mal die Ruh!"
Dann spür' ich die Fersen, den Boden, das Holz
Nicht den Kopf, nein die Füße – darauf bin ich stolz
Atme aus in den Bauch, lass die Schultern mal fallen
Hör auf, die Fäuste im Sack zu ballen
Mein inneres Team setzt sich langsam an’s Feuer
Das Monster von eben? War gar nicht so ungeheuer.
Ich hab Kirmes im Kopf, zwischen Vollgas und Bremse
Mein Nervensystem tanzt die wildesten Tänze
Mal renn’ ich umher, mal frier’ ich komplett
Wie ein Ferrari im Stau oder Blei im Bett
Doch ich such’ nur den Anker, den Boden, den Takt
Bis mein Herz wieder sachte im Rhythmus schlägt.
Wir schaukeln uns ein...
Vom roten Bereich... ins Grüne hinein.
Nur wir zwei.
Mein Body und ich.
Erscheint in: Grenzen wahren vs. das eigene Limit halten

Der Eimer und der Zaun
Du stehst in der Küche, der Kaffee wird kalt
Deine Stimme wird lauter, ein donnernder Hall
Du bist gar nicht böse, nur leidenschaftlich laut
Doch in meinem System wird ein Nest gebaut
Ein Nest voller Panik, mein Herz schlägt Alarm
Mein innerer Wächter ruft: „Nimm die Beine in’n Arm!“
Ich denke, du greifst an, ich denke, du drängst
Dabei ist es nur Wut, die du mir da schenkst
Mein WLAN bricht ab, ich bin nicht mehr zuhaus
Die Sicherung fliegt in meinem Nervenhaus raus
Ich geh in den Bunker, fahr die Stacheln ganz hoch
Doch eigentlich pfeift es nur aus dem letzten Loch
Es ist nicht der Zaun, der hier gerade bricht
Es ist nur mein Eimer, mehr Wasser geht nicht
Die Grenze steht sicher, mein Tor ist noch zu
Doch mein Fass läuft über, ich verlier die Ruh
Es ist kein Übergriff, es ist nur zu viel
Mein Limit ist voll, ich verlier dieses Spiel
Zwischen „Stopp, bleib da draußen“ und „Ich kann nicht mehr“
Schwimmt meine Angst im Verkehr
Mein kleines Ich zittert, es kennt diesen Ton
Es drückt auf die Knöpfe der Deeskalation
Ich schreie „Hör auf!“, als wärst du der Feind
Dabei hab ich’s mit mir nur zu gut gemeint
Ich kann deine Wut grad nicht halten, nicht tragen
Mein Container ist voll, ich fang an zu zagen
Ich mach dich zum Täter, dann fühl ich mich stark
Doch eigentlich lieg ich energetisch im Sarg
Vielleicht brauch ich keinen höheren Wall
Sondern einfach nur Boden in diesem Fall
Ich atme tief ein, mach den Eimer was breiter
Die Wut darf da sein, und wir kommen weiter
Ich bleib bei mir, auch wenn es vibriert
Hab kapiert, dass hier niemand den andern regiert
Es ist nicht der Zaun, der hier gerade bricht
Es ist nur mein Eimer, mehr Wasser geht nicht
Die Grenze steht sicher, mein Tor ist noch zu
Doch mein Fass läuft über, ich verlier die Ruh
Es ist kein Übergriff, es ist nur zu viel
Mein Limit ist voll, ich verlier dieses Spiel
Zwischen „Stopp, bleib da draußen“ und „Ich kann nicht mehr“
Treibt meine Angst hin und her
Nächstes Mal bring ich ’ne Badewanne mit
Für all deine Stürme, Schritt für Schritt
Nicht der Zaun ist kaputt, nur das Glas ist schon voll
Wir kriegen das hin... find ich toll.
Echt jetzt. Ich hol ’ne Wanne.
Erscheint in: Grenzen wahren vs. das eigene Limit halten

Der Eimer und der Zaun
Du stehst in der Küche, der Kaffee wird kalt
Deine Stimme wird lauter, ein donnernder Hall
Du bist gar nicht böse, nur leidenschaftlich laut
Doch in meinem System wird ein Nest gebaut
Ein Nest voller Panik, mein Herz schlägt Alarm
Mein innerer Wächter ruft: „Nimm die Beine in’n Arm!“
Ich denke, du greifst an, ich denke, du drängst
Dabei ist es nur Wut, die du mir da schenkst
Mein WLAN bricht ab, ich bin nicht mehr zuhaus
Die Sicherung fliegt in meinem Nervenhaus raus
Ich geh in den Bunker, fahr die Stacheln ganz hoch
Doch eigentlich pfeift es nur aus dem letzten Loch
Es ist nicht der Zaun, der hier gerade bricht
Es ist nur mein Eimer, mehr Wasser geht nicht
Die Grenze steht sicher, mein Tor ist noch zu
Doch mein Fass läuft über, ich verlier die Ruh
Es ist kein Übergriff, es ist nur zu viel
Mein Limit ist voll, ich verlier dieses Spiel
Zwischen „Stopp, bleib da draußen“ und „Ich kann nicht mehr“
Schwimmt meine Angst im Verkehr
Mein kleines Ich zittert, es kennt diesen Ton
Es drückt auf die Knöpfe der Deeskalation
Ich schreie „Hör auf!“, als wärst du der Feind
Dabei hab ich’s mit mir nur zu gut gemeint
Ich kann deine Wut grad nicht halten, nicht tragen
Mein Container ist voll, ich fang an zu zagen
Ich mach dich zum Täter, dann fühl ich mich stark
Doch eigentlich lieg ich energetisch im Sarg
Vielleicht brauch ich keinen höheren Wall
Sondern einfach nur Boden in diesem Fall
Ich atme tief ein, mach den Eimer was breiter
Die Wut darf da sein, und wir kommen weiter
Ich bleib bei mir, auch wenn es vibriert
Hab kapiert, dass hier niemand den andern regiert
Es ist nicht der Zaun, der hier gerade bricht
Es ist nur mein Eimer, mehr Wasser geht nicht
Die Grenze steht sicher, mein Tor ist noch zu
Doch mein Fass läuft über, ich verlier die Ruh
Es ist kein Übergriff, es ist nur zu viel
Mein Limit ist voll, ich verlier dieses Spiel
Zwischen „Stopp, bleib da draußen“ und „Ich kann nicht mehr“
Treibt meine Angst hin und her
Nächstes Mal bring ich ’ne Badewanne mit
Für all deine Stürme, Schritt für Schritt
Nicht der Zaun ist kaputt, nur das Glas ist schon voll
Wir kriegen das hin... find ich toll.
Echt jetzt. Ich hol ’ne Wanne.
